Nahezu drei Monate sind seit dem Einsendeschluss für den diesjährigen Putlitzer Preis® schon verstrichen. „Wieso dauert das so lang?“ fragt sich die eine oder der andere. Zu verständlich ist die Ungeduld, aber es dauert so lange, weil wir immer sehr viele Einsendungen erhalten. Dieses Mal wurde sogar ein Rekord aufgestellt: Fast 900 Beiträge wurden eingereicht. Ein Drittel davon – wie jedes Jahr – in den letzten drei Tagen der Einsendungsfrist.
Alle diese Beiträge müssen geprüft werden: Entsprechen sie den Teilnahmebedingungen? Enthalten die Autoreninfos auch die Kontaktdaten? Mitunter musste noch rasch der Name der Autorin, des Autors in den Dokumenteigenschaften gelöscht werden, und Beitrag und Autoreninfo müssen in unterschiedlichen Ordnern abgelegt werden. Das dauert für den einzelnen Beitrag nicht wahnsinnig lange, aber in Summe …
„Warten auf … die Shortlist
Na klar, das Warten macht einen wahnsinnig! Es ist aber auch wahnsinnig schön; solange man nämlich wartet, kann es schließlich sein, dass man zu den Preisträger*innen gehören wird. 🙂
Insofern viel Spaß beim Googeln. Im Gegensatz zu Godot wird die Shortlist irgendwann da sein, so viel kann ich aus Erfahrung sagen!“
(Anna Rotele, mehrfache Teilnehmerin und Preisträgerin)
833 Texte bestanden diese erste technische Prüfung (die anderen waren entweder zu lang, zu kurz, als PDF oder einem anderen ungültigen Dateiformat verschickt worden, waren mit uneindeutigen Dateinamen wie „Beitrag“ und „Vita“ versehen, oder aber es fehlten in den Autor(inn)en-Infos die Kontaktdaten). Und diese 833 Beiträge wurden nach der ersten Novemberwoche an die Vorjury weitergeleitet.
Die Vorjury besteht aus Mitgliedern der 42erAutoren e.V., die alle noch einen Beruf, eine Arbeit haben mit Weihnachtsgeschäft, Überstunden und allem. 833 Texte brauchen Zeit und Aufmerksamkeit, wollen entsprechend gewürdigt werden. Das macht die Jury, deren Mitglieder nicht wissen, wer den Text geschrieben hat, ob es sich um eine „Berühmtheit“ oder jemand (noch) völlig Unbekanntes handelt. Jeder Text erhält dieselbe Aufmerksamkeit, und es ist wirklich, also wirklich nicht leicht, aus der großen Menge eine Shortlist zu erstellen! Da wird so manche Lippe zernagt, wenn man dann schweren Herzens doch noch den einen oder anderen Text aussortieren muss.
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, habt also bitte etwas Geduld und ein Herz für unsere Jurymitglieder, die es sich alles andere als leicht mit Euren Texten machen!
Eure
Beate Paul